Impfen

 

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt Impfbefürworter wie Impfkritiker und ihre Meinungen gehen weit auseinander. Allgemein gelten Impfungen als nützlich, denn sie sollen Krankheiten abwehren.

 

Aber: Können sie das wirklich? Wann und in welchen Abständen sollten Impfungen erfolgen? Gibt es Nebenwirkungen und können sie auch schaden? Warum werden ärztlicherseits keine Informationen über Wirkung, Nebenwirkungen und Inhaltstoffe einer Impfung angeboten?

 

Das jährliche Impfen unserer Haustiere wird von den meisten Veterinären empfohlen. Manche Halter werden sogar postalisch vom Tierarzt in die Praxis gebeten, um die Impfung aufzufrischen. Dass dies nur zum Wohl des Tieres geschieht, würden die wenigsten Hundehalter in Frage stellen, denn sie vertrauen ihrem Tierarzt und legen die Verantwortung in seine Hand. Aber sollte nicht der Hundehalter selber die Verantwortung für sein Tier tragen und Nutzen und Schaden kritisch hinterfragen? Haustierimpfungen sind eine große Einnahmequelle der meisten Tierärzte.

 

Das Immunsystem

ist eine natürliche Wunderwaffe, mit der jedes gesunde Lebewesen perfekt ausgestattet ist, um sich selber vor schädlichen Einwirkungen zu schützen. Krankheitserreger werden durch die körpereigene Abwehr bekämpft und aus dem Körper verbannt. Das immunologische Gedächtnis des Immunsystems vermag sich lebenslang an Antigene zu erinnern, um jederzeit einen erneuten Schutzmechanismus aufzubauen. Weiter ist es in der Lage, entartete oder geschädigte körpereigene Zellen zu erkennen und zu vernichten, um Platz für eine gesunde Zellerneuerung zu schaffen. Ein gesundes Immunsystem ist also ein schützenswertes Vermögen für jedes Wesen.

 

Die Impfung soll eine künstliche Immunität gegen bestimmte Krankheiten herbeiführen. Dies kann aber nur durch einen Eingriff in das körpereigene Immunsystem stattfinden, indem Funktionen oder Reaktionen ausgeschaltet oder fehlgeleitet werden. Die Folge sind Nebenwirkungen, die in aller Regel früher oder später ihren Tribut fordern.  

 

Ein langes und gesundes Leben..   Dank der Impfung?

Zum Einsatz kommen Impfstoffe mit inaktiven Viren oder Lebendviren. Sie gelangen über einen Träger in Form von Schwermetallen intramuskulär in den Körper. Zunächst wird der Organismus mit diesem Erreger infiziert. Hierdurch soll der Körper in Alarmbereitschaft gebracht werden, um die Infizierung zu bekämpfen.   

 

Da die meisten Impfungen als Kombiimpfung mit 3 oder sogar 5 Erregern verabreicht werden, kann nur ein völlig gesundes Immunsystem diesem Angriff standhalten, denn die Impfviren selber aber auch Zusatzstoffe wie Krebszellen und Wirkverstärker sollen das Immunsystem angreifen und zur Reaktion zwingen. Gerät es außer Kontrolle, werden autoimmune Vorgänge ausgelöst, die einen chronischen Schaden des Immunsystems zur Folge haben können. Weitere Zusätze wie Aluminium sind in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und somit Vergiftungserscheinungen zu verursachen. Neben Autoimmunkrankheiten sind auch andere Impfschäden (Vakzinosen*) wie Krebs, Haut- oder  Leberschäden und Hirnfunktionsstörungen (Epilepsie) häufige Nebenwirkungen. Viele dieser Immunschäden treten typischerweise erst Wochen oder Monate nach der Impfung auf und werden oft nicht als Solche erkannt.

*Vakzinosen = Impfbedingte chronische Schäden des Immunsystems 

  

Jährlich Nachimpfen?

In der Humanmedizin werden Wiederholungsimpfungen aufgrund der Risiken nicht öfter als alle 7 - 10 Jahre empfohlen. Einige Impfungen werden sogar lebenslang nicht wiederholt, denn durch das Auffrischen kann kein höherer Impfschutz erzielt werden. Der Impfstoff wird durch die bereits erfolgte Immunität unschädlich gemacht und abgebaut, so wie das Immunsystem mit einem vermeintlichen Erreger vorgehen würde. Die nicht abbaubaren Rückstände wie Quecksilber, Aluminium oder Blei werden im Körper eingelagert und begünstigen Zellentartungen.  

 

Die Immunabwehr reagiert bei Tieren nicht anders als bei Menschen. Die zuletzt von der WSAVA herausgegebene Richtlinie zur Impfung von Hunden bestätigt einen jahrelangen, wenn nicht sogar lebenslangen Schutz von SHP-immunen Hunden. Eine Auffrischung kann also auch bei Hunden den Impfschutz nicht erhöhen. Die meisten Tierärzte verweisen in ihrem finanziellen Interesse dennoch auf die jährliche Impfung. Die Entscheidung sollte der Tierhalter im Sinne seines Tieres treffen.

 

Grundimmunisierung des Welpen

Ein Hundewelpe gilt laut tierärztlichem Impfplan erst nach einer Impfung der 8., 12. und 16. Lebenswoche als grundimmunisiert.

 

Jedoch sind Welpen bis zur 12. Woche über die Immunität der Mutter abgedeckt und können erst danach ein eigenes Immunsystem aufbauen. Eine Impfung mit 8 Wochen läuft grundsätzlich ins Leere, dafür müssen die folgenden Impfungen einen auffangenden Zweck erfüllen. Eine einmalige Impfung nach Vollendung der 12. Lebenswoche würde für die Immunität ausreichen und weitere Nachimpfungen entbehrlich machen.

 

Auch gilt bei der Welpenimpfung zu beachten, dass die Impfdosis nicht angepasst wird. Ein Hundewelpe erhält die gleiche Impfdosis wie ein gestandener Leonberger mit 70 Kilo Körpergewicht. Besonders das Immunsystem von aufwachsenden Welpen oder von Hunden kleiner Rassen neigt zur Überreaktion.  

 

Eine Gewährleistung für einen erfolgreichen Impfschutz gibt es nicht, aber als übliche Standardimpfungen nach der 12. Woche gilt die SHP-Impfung (Staupe/Hepatitis/Parvovirose). Die Tollwutimpfung, die leider zum Besuch von Ausstellungen oder Hundevereinen gefordert wird, birgt besondere Gefahren des Immunsystems, daher sollte sie möglichst erst ab 6 Monaten, nicht in Verbindung mit anderen Impfungen und höchstens alle 3 Jahre erfolgen.

 

Wissenschaftliche Beweise, die für eine tatsächliche Wirkung von Impfungen sprechen würden, liegen bis heute nicht vor. Langzeitstudien, die Spätfolgen ausschließen oder belegen könnten, wurden aus organisatorischen Gründen als entbehrlich befunden und haben nie stattgefunden. Der Impfgedanke ist also nach wie vor rein hypothetisch. Die Wunderheilung galt schon seit jeher als Wunschgedanke der Menschheit. Ob man sich nun zum Impfkritiker zählt oder zum Kreise jener, die alles Heil der Welt in der wundersamen Impfung suchen, beim Tier gilt wie beim Menschen: "So oft wie nötig, aber so selten wie möglich" denn viel hilft viel trifft beim Impfen nicht zu.

 

  

Empfehlenswerte Literatur:

"Impfen - eine verborgene Gefahr"

(ISBN 978-3-94569-543-2) Rolf Schwarz

https://www.amazon.de/Impfen-verborgene...Impfentscheidung/dp/3933666848

"Hunde würden länger leben, wenn..."

(ISBN 978-3-86882-234-2) Dr. med. vet. Jutta Ziegler  

https://www.amazon.de/Hunde-würden-länger-leben-wenn/dp/384232460X